Bei einem Angriff der jemenitischen Huthi-Gruppe auf den King Khalid International Airport in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sind am Samstagnachmittag nach bisherigen Angaben zwölf Menschen getötet und weitere 309 verletzt worden.
Wie die saudi-arabische Luftfahrtbehörde am frühen Sonntag mitteilte, kamen vier saudische Staatsbürger und acht ausländische Einwohner ums Leben. Unter den ausländischen Todesopfern befanden sich zwei Menschen aus Bangladesch sowie jeweils eine Person aus den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien, Palästina und dem Sudan.
Die Verletzten würden in mehreren Krankenhäusern behandelt. Einige von ihnen befänden sich in ernstem Zustand, so die Behörde.
US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Angriff auf Saudi-Arabien am Samstagabend als „eine schlechte Sache“. Zuvor hatte er erklärt, die USA könnten sich möglicherweise an den Angriffen Saudi-Arabiens auf die Huthi-Gruppe beteiligen.
UN-Generalsekretär António Guterres hat am Sonntag eine Erklärung veröffentlicht, in der er die tödlichen Angriffe der Huthi-Gruppe auf den Flughafen Riad scharf verurteilte.
(Redakteur: Daniel Yang)