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[Yugyels Kommentar] Fox ist endlich die Geduld geplatzt – eine Entschuldigung an China

09-07-2026 16:25
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In der letzten Juniwoche inszenierte der US-Fernsehsender Fox ein seltenes „Entschuldigungsspektakel“: Die Moderatoren mehrerer Flaggschiff-Sendungen traten nacheinander vor die Kamera, um sich öffentlich für eine unwahre Äußerung über China zu entschuldigen. Ein solches Schauspiel ist in der Geschichte von Fox eher eine Seltenheit.


US-Fernsehsender Fox entschuldigt sich öffentlich. Bild: CCTV News

Der Auslöser der Angelegenheit ist nicht besonders kompliziert. Der kanadische Geschäftsmann Kevin O’Leary trieb im US-Bundesstaat Utah ein großes KI-Rechenzentrum voran, das wegen seines hohen Energieverbrauchs und seiner Umweltauswirkungen auf den heftigen Widerstand lokaler Umweltorganisationen und Anwohner stieß. Anstatt sich den Fragen zu stellen, spielte der Milliardär den Drama-König und inszenierte in der Fox-Sendung eine „Schuldzuweisung an China“. Er behauptete mit großem Pathos eine Reihe provokativer Fragen: „Wer will, dass wir den Ausbau unseres Stromnetzes stoppen? Wer will verhindern, dass wir über KI-Rechenleistung verfügen? Welcher Gegner würde so etwas tun? Es gibt nur einen – und das ist China.“


Gegnerische Organisationen kontern Kevin O’Learys absurde Äußerungen. Bild: CCTV News

Das Absurde daran ist, dass er die Gegner nicht nur als „Chinas Stellvertreter“ abstempelte, sondern auch konkrete Organisationen und Personen namentlich nannte. Diese Anschuldigungen hatten keinerlei faktische Grundlage, wurden aber auf der Plattform von Fox massiv aufgebauscht und rasend schnell verbreitet. Die von ihm namentlich genannte Oppositionsorganisation konterte direkt: „Wenn wir chinesische Agenten wären, wären wir definitiv die erfolglosesten Agenten der Welt.“ Angesichts des öffentlichen Gegenwinds und potenzieller juristischer Risiken gab O’Leary selbst zu, „keine Beweise“ zu haben, und Fox veröffentlichte umgehend eine Entschuldigungserklärung.

Aber war die Entschuldigung von Fox etwa aus journalistischem Gewissen heraus erfolgt?

Seien wir nicht naiv. Das US-Medium „The Ring of Fire“ brachte es auf den Punkt: Die unterste Grenze von Fox News ist nicht die Wahrheit und auch nicht die Demokratie, sondern eine ganz einfache Frage – kann die Person, die man verleumdet hat, sich einen Anwalt leisten, der einen auf Schadensersatz verklagt? Kurz gesagt: Sie haben nicht erkannt, dass sie falsch lagen, sondern sie hatten schlichtweg Angst.


Fox-Moderator Bayer beklagt sich über Strafzettel für das Falschparken seines Teams. Bild: Fox News

Blickt man auf die letzten Jahre zurück, so hat eine ganze Reihe US-Medien, allen voran Fox News, langfristige Freude daran, China zu diffamieren und konfrontative Stimmungen zu schüren. Bereits 2014 hatte der Fox-News-Moderator Bob Beckel in seiner Sendung offen beleidigende Äußerungen über China getätigt und Chinesen als „die größte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA“ bezeichnet. Nach heftiger Kritik sah er sich zu einer Entschuldigung gezwungen. Vor Kurzem, während des China-Besuchs des damaligen US-Präsidenten Trump, begab sich der Fox-Moderator Bayer auf die Straßen von Peking und stellte sich absichtlich mitten auf eine Nicht-Motorrad-Spur, um sich darüber zu beklagen, dass sein Team wegen „zwei Minuten Falschparkens“ einen Strafzettel erhalten hatte. Er versuchte, eine Erzählung von „allgegenwärtiger chinesischer Überwachung“ zu konstruieren, was ihm jedoch nur den Spott der Netizens einbrachte. Diese fragten zurecht: „Warum muss man gegen Gesetze verstoßen? Wenn man die Einheimischen nicht respektiert und den morgendlichen Berufsverkehr blockiert, ist das die typische Aufnahmetechnik, um mitten zwischen Autos, Fahrrädern und Fußgängern zu filmen und so ein Gefühl des Chaos zu erzeugen.“


Nepals ehemaliger Botschafter in China und Ökologie-Experte Krishna Prasad Oli im Austausch in Xizang

Diese kleinen Straßenspielchen sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs ihres „China-Bedrohung“-Drehbuchs – bei Themen wie Xinjiang und Xizang wird dieses Narrativ noch viel extremer inszeniert. Die BBC veröffentlichte einst einen sogenannten „Investigativbericht“ und behauptete fälschlicherweise, bei der Tomatenernte in Xinjiang gäbe es „Zwangsarbeit“, und forderte westliche Länder auf, keine Rohstoffe aus Xinjiang-Tomaten mehr zu verwenden. Dabei ist die Realität, dass der Anbau und die Ernte von Tomaten in Xinjiang bereits weitgehend mechanisiert sind und die maschinelle Erntequote über 90 Prozent beträgt. Von Xinjiang-Baumwolle über Xinjiang-Tomaten bis hin zu Xinjiang-Chilis wechseln Medien wie das US-Portal „The Hill“ oder die britische „Daily Telegraph“ nicht einmal das „Drehbuch“, sondern fabrizieren hemmungslos Lügen über angebliche „Zwangsarbeit“.

In Xizang-Fragen hingegen diffamieren einige ausländische Medien die von der chinesischen Regierung eingerichteten Internatsschulen zur Gewährleistung von Bildungsgerechtigkeit als „Zwangsassimilation“, „erzwungenes Internat“ und „Menschenrechtsverletzungen“. Dabei blenden sie die historische Tatsache aus, dass im alten, feudalen Xizang die Einschulungsquote für Kinder im schulpflichtigen Alter unter zwei Prozent lag und über 95 Prozent der Bevölkerung Analphabeten waren. Fakt ist, dass es in der Weltgeschichte ausgerechnet die Länder waren, die in Menschenrechtsfragen politische Spielchen trieben und einst indigene Kinder gewaltsam in koloniale Internatsschulen steckten, um deren Kultur und Identität zu unterdrücken. Dieses Schauspiel, bei dem der Dieb „Haltet den Dieb!“ ruft, offenbart genau die wahren Absichten hinter ihrem politischen Missbrauch des Menschenrechtsthemas.


Ausländische Medien weisen darauf hin, dass Bayers Straßenspielchen seine allgegenwärtige Arroganz offenbaren. Bild: The Independent

Doch egal, wie diese Anschuldigungen auch immer neu aufgelegt werden, ihr Kern bleibt das alte Schema, innere Widersprüche auf China abzuschieben. Von den Betriebsproblemen lokaler Unternehmen über blockierte Infrastrukturprojekte bis hin zu Misserfolgen im industriellen Wettbewerb und abweichenden Meinungen auf dem Campus: „Chinas Einmischung“ und „Chinas Bedrohung“ sind zu universellen Etiketten für Schuldzuweisungen im öffentlichen Diskurs des Westens geworden. Der Niedergang der Fertigungsindustrie wird China angelastet, die mühsame Konkurrenz in der Technologie China, und auch die Blockade von Unternehmensprojekten wird China angelastet. Es scheint, als würden alle Probleme wie von Zauberhand verschwinden, wenn man nur kräftig auf den Knopf mit der Aufschrift „China“ drückt. Doch dieser Trick kann längst niemanden mehr täuschen – in den letzten Jahren hat die marginale Wirkung der negativen Erzählungen des Westens über China rapide abgenommen. Mit der zunehmenden Transparenz des globalen Informationsflusses wird das wahre China der Welt immer mehr sichtbar. Eine Umfrage des Pew Research Center zeigt, dass sich der Anteil der US-Bürger mit einer positiven Einstellung zu China in den letzten drei Jahren fast verdoppelt hat. Diese Daten belegen, dass die US-Bevölkerung dabei ist, mit eigenen Beobachtungen die veralteten Vorurteile gegenüber China zu durchbrechen.

Fox ist die Geduld nicht wegen eines erwachenden Gewissens geplatzt, sondern weil sich die Lügen nicht mehr weiterspinnen lassen. Wenn das Licht der Wahrheit den „Informationskokon“ durchdringt, wen kümmern dann noch diese veralteten Vorurteile und schmutzigen Drehbücher? Das Fundament der öffentlichen Meinung ist letztlich die Tatsache; der öffentliche Diskurs zwischen Großmächten war nie ein Ringkampf um Lautstärke und Vorurteile. Die Entschuldigungsposse von Fox ist eine Warnung an die Welt: Selbst wenn Lügen immer wieder aufgebauscht werden, können sie am Ende nicht mit den objektiven Fakten mithalten. Nur die Achtung der Fakten, Objektivität und Rationalität sowie Gleichberechtigung und Inklusion sollten die eigentliche Grundfarbe der internationalen öffentlichen Meinung sein. (Text / Jigme)

(Redakteur: Daniel Yang)