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[Zeuge der Veränderung des Himmelswegs] Mit dem Zug nach Lhasa: Die vier Jahreszeiten des tibetischen Hochlands erleben

01-07-2026 14:42
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Am 1. Juli 2006 wurde die Qinghai-Xizang-Eisenbahn auf ihrer gesamten Strecke eröffnet, und der Bahnhof Lhasa nahm gleichzeitig den Betrieb auf. In jenem Jahr sahen viele Menschen zum ersten Mal einen Zug direkt vor ihrer Haustür. Im Hochsommer 2026 feiert dieser „Himmelsweg“ sein 20-jähriges Bestehen. Der Rückblick auf zwei Jahrzehnte zeigt: Der Bahnhof Lhasa ist nicht mehr nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern gleicht vielmehr einem Spiegel des rasanten Entwicklungswandels in Xizang.

Im Jahr 2006 fertigte der Bahnhof Lhasa durchschnittlich nur 3000 Fahrgäste pro Tag ab, und es gab nur fünf Zugpaare. Damals war es noch etwas Besonderes, „mit dem Zug nach Lhasa zu fahren“. Heute hat sich die tägliche durchschnittliche Passagierzahl auf über 10.000 erhöht, in der touristischen Hochsaison können es an Spitzentagen bis zu 17.000 sein. Die Zahl der Zugpaare ist auf 16 gestiegen. Die Zugstrecken Lhasa-Shigatse und Lhasa-Nyingchi wurden nacheinander in Betrieb genommen, der „Fuxing“-Hochgeschwindigkeitszug erreichte das Hochland, und die Fahrzeit von Lhasa nach Nyingchi verkürzte sich von acht Stunden auf etwas mehr als drei Stunden. Mit Stand von Ende Mai 2026 wurden am Bahnhof Lhasa insgesamt über 63,62 Millionen Fahrgäste abgefertigt.

Vor 20 Jahren war der neue Stadtbezirk Liuwu, in dem der Bahnhof Lhasa liegt, noch ein Ödland aus kargen Bergen und Ackerflächen. Heute ist er eine moderne Neustadt mit hoch aufragenden Gebäuden und regem Verkehr. Gastronomie, Hotellerie, Logistik und Handel blühen auf. Spezialitäten vom Hochland verlassen mit dem Zug Xizang, während Waren und Chancen von außerhalb hereinströmen – die Geldbörsen der Bevölkerung füllen sich. Mit der Eröffnung der Zugstrecken erblühten alle Wirtschaftszweige. Der Bahnhof Lhasa wurde wahrhaftig zum „Brückenkopf des Himmelswegs“.

Von fünf auf 16 Zugpaare, von 3000 auf 17.000 Fahrgäste, von ödem Brachland und Ackerflächen hin zu einer Skyline aus Hochhäusern – hinter diesen Veränderungen stehen 63,62 Millionen Ankünfte und Abfahrten, unzählige Familienzusammenführungen und Hoffnungen sowie die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, die ein Himmelsweg dem schneebedeckten Hochland eröffnet hat.

Redakteur: Krystal Zhang