
Vor kurzem wurde ein seltener Vogel mit schillerndem Regenbogengefieder – der Sichler – im Feuchtgebiet von der Gemeinde Qugboxung im Stadtbezirk Samzhubzê von Shigatse in Xizang gesichtet. Der Sichler ist eine vom Aussterben bedrohte Art und steht unter nationalem Schutz der ersten Kategorie. Seine Population in freier Wildbahn ist extrem selten und noch seltener als der Riesenpanda.
Laut Berichten wurde dieser Sichler zufällig von einem Hobby-Fotografen in Shigatse entdeckt. Auf den Aufnahmen ist der Sichler im Feuchtgebiet aktiv zu sehen. Unter Sonneneinstrahlung zeigt sein Gefieder prächtige metallische Schattierungen in Violett, Grün und Kupfer, die wie ein fließender Regenbogen wirken, weshalb er auch als „Regenbogen-Göttervogel“ oder „Regenbogen-Fee“ bezeichnet wird.
Der Sichler stellt extrem hohe Anforderungen an die Wasserqualität und ökologische Bedingungen seines Lebensraums und gilt als ökologischer Indikator für Feuchtgebiete. Der Zustand seiner Population ist ein direktes Maß für die ökologische Qualität von Feuchtgebieten. Das Wiederauftauchen dieses seltenen Vogels, der einst in China als ausgestorben galt, in Shigatse ist ein lebendiger Beweis für den Erfolg lokaler Feuchtgebietschutzmaßnahmen und ökologischer Sanierungsbemühungen. Es demonstriert eindrucksvoll die kontinuierliche Verbesserung der regionalen ökologischen Umwelt und die stetige Steigerung des Schutzniveaus der biologischen Vielfalt.