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Mongolischer Premierminister Njam-Osoryn Uchral trifft Wang Yi

16-06-2026 11:09
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Der mongolische Premierminister Njam-Osoryn Uchral hat am Montag in Ulaanbaatar den chinesischen Außenminister Wang Yi getroffen.

Utschral erklärte, die mongolische Seite halte konsequent am Ein-China-Prinzip fest und betrachte Taiwan, Xinjiang, Xizang und Hongkong als innere Angelegenheiten Chinas. Die Regierung der Volksrepublik China sei die einzig legitime Regierung, die ganz China vertrete. Die Mongolei unterstütze keine „Unabhängigkeit Taiwans“. Zugleich hoffe die mongolische Seite, dass beide Länder verstärkt Maßnahmen zur Handelsförderung ergreifen und die Diversifizierung der Handelsstrukturen vorantreiben. Darüber hinaus werde die Mongolei ein noch investitionsfreundlicheres und rechtssicheres Umfeld für chinesische Unternehmen schaffen.

Wang Yi betonte, dass die Volkswirtschaften beider Länder in hohem Maße komplementär seien und sich gegenseitig ergänzten. Es bestehe ein erhebliches Potenzial für weitere Kooperationen zwischen beiden Seiten. China sei bereit, die Abstimmung der Entwicklungsstrategien mit der Mongolei zu vertiefen, die hochwertige gemeinsame Umsetzung der Seidenstraßeninitiative voranzubringen und die Mongolei dabei zu unterstützen, die drei zentralen Entwicklungsmotoren der bilateralen Zusammenarbeit, der trilateralen Kooperation zwischen Mongolei, China und Russland sowie der Zusammenarbeit im Rahmen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit optimal zu nutzen, um einen Modernisierungsweg einzuschlagen, der den nationalen Gegebenheiten entspricht.

Utschral und Wang Yi nahmen gemeinsam an der Eröffnungszeremonie des zentralen Abwasserbehandlungswerks von Ulaanbaatar teil, einem bedeutenden chinesisch-mongolischen Kooperationsprojekt.

(Redakteur: Daniel Yang)