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Chinesische und portugiesische Gesetzgeber vereinbaren Ausbau praktischer Zusammenarbeit

09-04-2026 15:40
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Chinas oberster Gesetzgeber Zhao Leji und der Präsident des portugiesischen Parlaments, José Pedro Aguiar-Branco, haben sich am Mittwoch in Beijing zu Gesprächen getroffen und eine Vereinbarung zur Förderung der praktischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern erzielt.

Zhao, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses (NVK), betonte die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und Portugal. Beide Länder seien umfassende strategische Partner, die durch gegenseitigen Respekt, Vertrauen und eine Win-Win-Zusammenarbeit verbunden seien.

China sei bereit, mit Portugal die jeweiligen Kerninteressen und zentralen Anliegen zu respektieren, erklärte Zhao weiter. Auf der Grundlage gleichberechtigten und aufrichtigen Dialogs solle kontinuierlich Konsens aufgebaut und erweitert werden.

Darüber hinaus bekundete er die Bereitschaft des NVK, gemeinsam mit dem portugiesischen Parlament den freundschaftlichen Austausch auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Bereichen zu intensivieren. Der Erfahrungsaustausch in Gesetzgebung und Aufsicht solle ausgeweitet, rechtliche Rahmenbedingungen für die bilaterale Zusammenarbeit geschaffen und so ein stärkerer Beitrag zur Entwicklung der Beziehungen geleistet werden.

Aguiar-Branco bekräftigte die feste Position Portugals zur Ein-China-Politik. Die Vertiefung der umfassenden strategischen Partnerschaft mit China sei ein wichtiger Konsens aller politischen Kräfte in Portugal.

Noch am selben Tag traf auch Chinas stellvertretender Staatspräsident Han Zheng mit Aguiar-Branco zusammen. Han erklärte, China wolle die Zusammenarbeit mit Portugal unter Nutzung Macaus als Plattform ausweiten, die Rolle als Partner zwischen China und der Europäischen Union stärken und die internationale Einheit sowie Zusammenarbeit wahren.

(Redakteur: Daniel Yang)