Die Delegationen Chinas und der USA haben von Sonntag bis Montag in Paris offene, intensive und konstruktive Gespräche und Konsultationen über Wirtschafts- und Handelsfragen von gemeinsamem Interesse geführt. Dabei ging es unter anderem um Zollregelungen, die Förderung des bilateralen Handels und der Investitionen sowie die Aufrechterhaltung des bestehenden Konsenses aus den vorherigen Konsultationen.
Wie der stellvertretende chinesische Ministerpräsident He Lifeng erklärte, hätten diese Ergebnisse den bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sowie der Weltwirtschaft mehr Sicherheit und Stabilität verliehen.
Wie He weiter berichtete, habe der Oberste Gerichtshof der USA kürzlich entschieden, dass die von der US-Regierung gemäß dem International Emergency Economic Powers Act verhängten Zölle rechtswidrig seien. China habe sich konsequent gegen die von den USA verhängten einseitigen Zölle ausgesprochen. Er forderte Washington auf, diese Zölle und andere restriktive Maßnahmen vollständig aufzuheben.
Er fügte hinzu, China werde die notwendigen Schritte unternehmen, um seine legitimen Rechte und Interessen entschlossen zu wahren.
Zudem kamen beide Seiten überein, die Einrichtung eines Kooperationsmechanismus zur Förderung des bilateralen Handels und der Investitionen zu prüfen. Sie vereinbarten außerdem, den chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelskonsultationsmechanismus weiterhin gut zu nutzen, den Dialog und die Kommunikation zu verstärken, Differenzen angemessen zu handhaben, die praktische Zusammenarbeit auszuweiten und die nachhaltige, stabile und solide Entwicklung der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu fördern.
Li Chenggang, der als Vertreter für internationale Handelsverhandlungen sowie als stellvertretender Handelsminister tätig ist, erklärte am gleichen Tag vor der Presse, dass die Delegationen von China und den USA in einigen Fragen eine vorläufige Einigung erzielt hätten und vereinbart hätten, den Konsultationsprozess fortzusetzen.
(Redakteur: Daniel Yang)