Der Iran hat nach eigenen Angaben Datenzentren der US-Konzerne Oracle und Amazon in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in Bahrain angegriffen.
Dies teilte das Marinekommando der iranischen Revolutionsgarden am Donnerstag in den sozialen Medien mit. Den Angaben zufolge zielten die Angriffe darauf ab, sogenannte „Mordmaschinen“ zu zerstören. Zudem hieß es, das US-Militär habe für die Politik von US-Präsident Donald Trump einen hohen Preis gezahlt.
Am selben Tag veröffentlichte Trump in den sozialen Medien Videomaterial und behauptete, die „größte Brücke“ im Iran sei durch Luftangriffe zerstört worden. Dies wird als Versuch gewertet, den Iran unter Druck zu setzen, ein Abkommen mit den USA abzuschließen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi reagierte darauf mit den Worten, die Zerstörung ziviler Infrastruktur werde den Iran nicht zur Kapitulation zwingen.
Berichten zufolge lehnte das österreichische Verteidigungsministerium am Donnerstag mehrere Anfragen der USA ab und untersagte die Nutzung des österreichischen Luftraums für Militäreinsätze gegen den Iran.
(Redakteur: Daniel Yang)