Ausgraben, Sortieren, Einsacken ... Im Kreis Namling der Stadt Shigatse im Autonomen Gebiet Xizang hat kürzlich die Kartoffelernte begonnen. Auf den Feldern verschmelzen die geschäftigen Dorfbewohner mit den dröhnenden Landmaschinen zu einem Bild dampfender Erntefreude, das sich über das Land von Xiangba ausbreitet.

Das Bild zeigt die Bewohner des Dorfes Shanba in der Gemeinde Aima im Kreis Namling bei der Kartoffelernte mit Maschinen
Im Dorf Shanba in der Gemeinde Aima des Kreises Namling ist die Erntefreude greifbar. Zwischen den Feldfurchen pendeln Erntemaschinen, deren Pflugscharen den feuchten Boden aufbrechen und mühelos die Kartoffelpflanzen trennen und die Knollen auf ein Förderband befördern. Frische, pralle Kartoffeln rollen über das Band auf das Feld, wo die Bauern geschickt hinterhergehen, sie auflesen, sortieren und in Säcke packen, ohne Pause. Schon bald türmen sich die runden Kartoffeln zu goldenen Hügeln. Das Lachen auf dem Feld und das Dröhnen der Maschinen vereinen sich zu einer Symphonie der Hoffnung auf mehr Einkommen. „Sehen Sie sich diese Kartoffeln an, groß und von guter Qualität!“, sagt der Dorfbewohner Lobsang Tsering, der mit einem Eimer voller Kartoffeln herbeikommt. Vorsichtig nimmt er die größte Knolle in die Hand, als halte er einen Schatz, und fügt lächelnd hinzu: „Dieses Jahr habe ich sechs Mu (rund 0,4 Hektar) bepflanzt. 0,5 Kilogramm bringt etwa 1,2 bis 1,5 Yuan (ca. 15 bis 18 Cent). Die Kartoffeln sind diesmal wieder groß und schmackhaft, mit dünner Schale. Ich bin sehr zufrieden.“

Das Bild zeigt die Bewohner des Dorfes Shanba in der Gemeinde Aima im Kreis Namling bei der Kartoffelernte
Als traditionelle Hauptkulturpflanze des Kreises Namling sind Kartoffeln stets ein solides Mittel für die Einheimischen gewesen, um ihr Einkommen zu steigern. Wie es heißt, bieten die Bodenverhältnisse in Namling ideale Bedingungen für den Kartoffelanbau, was kräftiges Wachstum und beträchtliche Erträge begünstigt. Der durchschnittliche Ertrag pro Mu (rund 0,067 Hektar) wird auf etwa 2.650 Kilogramm geschätzt. Nach der Ernte werden die Kartoffeln nach Größe sortiert. Die großen gehen direkt in den Verkauf, die kleineren werden entweder getauscht oder für den Eigenverbrauch verwendet. Es wird also keine Verschwendung geben.

Das Bild zeigt die Kartoffelernte im Dorf Shanba in der Gemeinde Aima im Kreises Namling
Im gesamten Kreis Namling umfasst die Kartoffelanbaufläche in diesem Jahr 48.200 Mu (etwa 3213 Hektar), mit einer erwarteten Erntemenge von 126.400 Tonnen, die zu Einkommenssteigerungen von 200 Millionen Yuan (rund 244.449 Euro) für die Bevölkerung beitragen wird. Die Ernteszenen im Dorf Shanba der Gemeinde Aima sind ein lebendiges Beispiel für die hochwertige Entwicklung der Agrarbranche im Kreis Namling. In den letzten Jahren hat die Region, gestützt auf ihre einzigartigen Boden- und Klimavorteile, die Landwirte aktiv beim Kartoffelanbau unterstützt, hochwertige Sorten eingeführt, wissenschaftliche Anbautechniken verbreitet und Plattformen für die Verbindung von Produktion und Absatz aufgebaut, um die Agrarstruktur kontinuierlich zu optimieren und den Wandel von der traditionellen zur effizienten und spezialisierten Landwirtschaft voranzutreiben. Heute hat sich die bescheidene Kartoffel zu einer echten „goldenen Knolle“ für mehr Einkommen entwickelt, die die Taschen der Anbauer immer dicker werden lässt. Sie verwirklicht wahrhaftig den Grundsatz „ein Feld mit Kartoffeln bereichert die lokale Bevölkerung“ und verleiht der ländlichen Vitalisierung stetig neuen Schwung.