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【Auftrag im Herzen: Gemeinsam für ein schönes neues Xizang】Lugu-Einwohnergemeinschaft: Eine multikulturelle Gemeinschaft, ein Zuhause der Einheit

24-11-2025 16:33
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In der Einwohnergemeinschaft Lugu der Barkhor-Straße des Stadtbezirks Chengguan der Stadt Lhasa leben Han-Chinesen, Tibeter, Hui und Angehörige der Tu-Nationalität zusammen in einer großen Gemeinschaft. Im Jahr 2024 erhielt das Komitee der Einwohngemeinschaft Lugu den Titel „Nationales Vorbildkollektiv für Volksgruppen-Einheit und -Fortschritt“. 

Eine „Brücke der Verbundenheit“ für den Dialog schlagen

Als einzige „zweisprachige“ Lernmodellgemeinschaft auf nationaler Ebene hat Lugu das „Sprachenlernen“ zu einem Band verbindender Herzen gemacht. Im zweisprachigen Lernraum des Gemeindezentrums glänzt der lange Tisch, an der kleinen Tafel stehen dicht gedrängt alltägliche Ausdrücke auf Tibetisch und Chinesisch, im Bücherregal an der Wand liegen ordentlich „1000 Sätze Hochchinesisch“ und „300 Sätze für Lhasa“. 

„Diese Bücher werden kostenlos ausgegeben, ob alt oder jung. Jeder kann sie zum Lernen mitnehmen“, sagte Tenzin Drolma und blätterte in einem Buch mit einfachen Aussprachehinweisen.

„Seit Beginn der Kurse haben bereits über 180 Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen. Jetzt gibt es in der Gemeinschaft keine Kommunikationsprobleme mehr, egal ob bei Behördengängen, Einkäufen oder Nachbarschaftsgesprächen.“ 

Wenn man einen tibetischen Gruß lernt und sich ein chinesisches Wort merkt, wird das Sprachenlernen zur „gegenseitigen Annäherung“. Fragen und Antworten im Unterricht und Gespräche danach lassen die Bewohner verschiedener Volksgruppen allmählich zu Freunden werden, die einander alles anvertrauen. 

Altenpflege, die das Herz erwärmt

In der Einwohnergemeinschaft Lugu leben über 200 Menschen über 70 Jahre, viele davon alleinstehend. Doch „leere Nester nicht ohne Herz, Alleinleben nicht einsam“ – dieser Ort, der als „nationales Modell einer altersfreundlichen Gemeinschaft“ ausgezeichnet wurde, schafft mit feinfühliger Fürsorge ein warmes „zweites Zuhause“ für die Senioren. 

In der Altenpflegestation der Gemeinschaft gibt es Massagesessel und Spieltische, Buttertee, Süßtee und grünen Tee das ganze Jahr über kostenlos. Die Wärme geht aber weit über die sichtbare Ausstattung hinaus. 

„Viele Kinder der Senioren arbeiten außerhalb. Bei Hausbesuchen entdecken wir alleinstehende Senioren in Not. Dann organisiert die Gemeinschaft abwechselnd Mitarbeiter, die das Mittagessen bringen und regelmäßig vorbeischauen“, erklärte Tenzin Drolma. Der „Hilfsdienst für Essen, Medizin und Sauberkeit“ der Gemeinschaft ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Senioren, Bequemlichkeit ohne Ausgehen zu genießen.

Die Gemeinschaft hat für jeden bedürftigen Senior eine feste Hilfsperson eingeteilt, sowohl Gemeindemitarbeiter als auch engagierte Bewohner. „Es geht nicht nur um körperliche Versorgung, sondern darum, den Senioren die Begleitung und Wärme von Familie spüren zu lassen.“

(Redakteur: Yifei Sui)