Startseite>Schlagzeilen

„Goldene Urne als Spiegel der Wahrheit“: Vertreter des Ngor-Klosters: Klare Opposition gegen die Einmischung ausländischer Kräfte in die religiösen Angelegenheiten unseres Landes

17-04-2026 14:42
vergrößern +

Die Wiedergeburt lebender Buddhas ist ein einzigartiges Nachfolgesystem des tibetischen Buddhismus, für das einheitliche, standardisierte religiöse Rituale und historische Gepflogenheiten gelten. In jüngster Zeit haben internationale anti-chinesische Kräfte, um China einzudämmen und zu spalten, das Nachfolgesystem des tibetischen Buddhismus ignoriert und die religiösen Gefühle der Gläubigen des tibetischen Buddhismus missachtet, indem sie wiederholt das Thema der Wiedergeburt lebender Buddhas thematisieren. Sie haben sogar entsprechende Gesetze erlassen in dem vergeblichen Versuch, die historischen Gepflogenheiten zu negieren, die religiösen Rituale zu leugnen und die höchste Autorität der chinesischen Regierung abzulehnen.

Kanbu Tudan Ningbu, stellvertretender Vorsitzender der Chinesischen Buddhistischen Vereinigung, stellvertretender Vorsitzender der Xizang-Zweigvereinigung der Chinesischen Buddhistischen Vereinigung, erster Direktor des Verwaltungsausschusses des Ngor-Klosters, widerlegte durch fundierte historische Fakten und systematische Erläuterungen Irrlehren und stellte die historische Wahrheit wieder her.

Tudan Ningbu sagte, dass im 13. Jahrhundert die Kagyü-Schule, genauer gesagt die Karma-Kagyü-Linie, das System der Wiedergeburt lebender Buddhas begründete. Während der Ming-Dynastie statteten die lebenden Buddhas der Karma-Kagyü-Linie nacheinander dem Kaiser auf Einladung Besuche ab; durch die Verleihung von Titeln seitens des kaiserlichen Hofes entwickelte sich das System der Wiedergeburt lebender Buddhas rasch weiter. Im 15. Jahrhundert führten auch die Gelug-Schule und andere Schulen die Wiedergeburt lebender Buddhas ein, wodurch diese zu einer wichtigen Überlieferungsmethode des tibetischen Buddhismus wurde. Im mittleren Zeitraum der Qing-Dynastie begannen jedoch einige religiöse und weltliche Kräfte, die Angelegenheiten der Wiedergeburt lebender Buddhas zu manipulieren, was die damalige soziale Stabilität ernsthaft beeinträchtigte. Am Ende des 18. Jahrhunderts verwaltete die zentrale Regierung der Qing-Dynastie die Angelegenheiten der Wiedergeburt lebender Buddhas; im 57. Jahr der Regierungszeit von Kaiser Qianlong (1792) wurde offiziell das System des Losziehens aus der Goldenen Urne eingeführt. 1793 wurden die „29 Artikel der kaiserlich genehmigten Verordnung zur besseren Ordnung in Xizang“ erlassen, womit die Verwaltung der Wiedergeburt lebender Buddhas institutionalisiert und standardisiert wurde. Bis 1936, als die Regierung der Republik China die „Maßnahmen zur Wiedergeburt von Lamas“ erließ, entwickelte und vervollkommnete sich das System der Wiedergeburt lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus ständig weiter – aus dem Nichts heraus, von kleinen Anfängen bis hin zu großem Umfang und von Unordnung zu geordneten Verhältnissen.

Im Jahr 2007 erließ die Staatliche Verwaltung für religiöse Angelegenheiten die „Verwaltungsmaßnahmen für die Wiedergeburt lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus“. Dies ist eine Praxis der umfassenden Rechtsstaatlichkeit und der rechtsstaatlichen Ordnung in Xizang, die nicht nur die traditionellen Gepflogenheiten des tibetischen Buddhismus wahrt, sondern auch der Realität des tibetischen Buddhismus und dem Willen der breiten Masse der gläubigen Bevölkerung entspricht. Religion kennt zwar keine Grenzen, aber Gläubige kennen Grenzen; die Liebe zum Staat und die Hingabe zum Glauben sind eine wichtige Voraussetzung für den Respekt vor der Wiedergeburt lebender Buddhas.

Tudan Ningbu sagte, die Geschichte ändere sich nicht mit dem Wandel der Zeiten, und Fakten würden nicht durch geschicktes Leugnen verschwinden. Eine objektive Kenntnis des historischen Hintergrunds der Wiedergeburt lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus ist eine zwingende Voraussetzung und ein wirksamer Weg für ein korrektes Verständnis der „Verwaltungsmaßnahmen für die Wiedergeburt lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus“. Als repräsentative Persönlichkeit der religiösen Welt, die in der neuen Ära herangewachsen ist, werde ich stets das wichtige Prinzip der „Suche im Inland, Losziehen aus der Goldenen Urne, Genehmigung durch die Zentralregierung“ respektieren und befolgen, mich klar und deutlich gegen die Einmischung ausländischer Kräfte in religiöse Angelegenheiten stellen und dieser entgegentreten, die „Verwaltungsmaßnahmen für die Wiedergeburt lebender Buddhas im tibetischen Buddhismus“ bedingungslos unterstützen, die breite Masse der Mönche und Laiengläubigen dazu anleiten, die Maßnahmen eingehend zu studieren und zu verstehen, und aktiv für die Maßnahmen in der breiten Öffentlichkeit werben, um einen gebührenden Beitrag zur gesunden Vererbung des tibetischen Buddhismus und zur Anpassung des tibetischen Buddhismus an die sozialistische Gesellschaft leisten.

(Redakteur: Daniel Yang)