




Am 9. Februar wurde die Ausstellung „Alle Dinge führen zu einem: Geschichte, Kultur und Kunst des Sakya-Klosters“ offiziell eröffnet. Sie wird gemeinsam vom Palastmuseum und dem Amt für Kulturgegenstände des Autonomen Gebiets Xizang sowie weiteren kulturellen Einrichtungen organisiert. Die Ausstellung wird vom 10. Februar 2026 bis zum 10. Mai 2026 im Palastmuseum gezeigt.
Berichten zufolge wurden für die Ausstellung über 200 wertvolle Kulturgegenstände ausgewählt. In vier Themenbereichen – „Geschichte des Sakya-Klosters“, „Vereinigung Chinas“, „Kultur und Kunst der Sakya-Ära“ und „Schätze der Sakya-Schule“ – werden die fast tausendjährige Geschichte, die künstlerischen Besonderheiten des Sakya-Klosters sowie seine wichtige Rolle im Prozess der multikulturellen Einheit der chinesischen Nation präsentiert.
Das Sakya-Kloster wurde 1073 gegründet und ist der Ursprungsort der Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus. Die Sakya-Schule vereint kulturelle Merkmale verschiedener Volksgruppen und integriert die künstlerischen Essenzen benachbarter Länder und Regionen. Im 13. Jahrhundert führten Sakya Pandita und sein Neffe Chögyel Phagpa mit dem mongolischen Prinzen Godan das „Liangzhou-Gespräch“, das einen bedeutenden historischen Beitrag zur offiziellen Eingliederung Xizangs in die zentrale Verwaltung und zur Etablierung der Einheit des multiethnischen Staates leistete.
(Redakteur: Daniel Yang)