

Am 16. Juni wurde in Lhasa die Zweite Internationale Xizanger Kommunikationskonferenz unter dem Motto „Verstehen und Unterstützung, Empathie und Resonanz – Umfassende Steigerung der Effektivität der internationalen Kommunikation über Xizang“ abgehalten. Die Konferenz zielte darauf ab, durch die drei Säulen „Innovation in der Erzählweise“, „Zusammenarbeit der Akteure“ und „Technologie als Ermöglicher“ einen präziseren und vielschichtigeren Aktionsplan für die internationale Kommunikation über Xizang zu entwickeln, um die internationale Verbreitungskraft, Einfluss und Durchschlagskraft der Diskurse über Xizang praktisch zu steigern. Dazu wurden über 300 in- und ausländische Gäste eingeladen.
Während der Konferenz kamen Vertreter in- und ausländischer Medienorganisationen, Experten und Gelehrte für internationale Kommunikation sowie Vertreter von Hochschulen und Unternehmen zusammen. Durch Vorträge und Diskussionsrunden wurden Ideen gesammelt, um eine wichtige Plattform für das Erzählen guter Geschichten über das chinesische Xizang und die Verbreitung der Stimme Xizangs zu schaffen.
Li Yafang, stellvertretende Chefredakteurin der China International Communication Group und Direktorin der Academy of Contemporary China and World Studies, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Innovation der internationalen Kommunikationsmethoden, Vertiefung des Austauschs und der gegenseitigen Inspiration zwischen verschiedenen Zivilisationen – Mit Hingabe gute Geschichten über Xizang im neuen Zeitalter erzählen“. Sie sagte, dass das Erzählen guter Geschichten über Xizang das Geschick erfordere, „das Große im Kleinen zu sehen“, mit mehr Alltagsbezügen und wechselseitiger Interaktion. Der Fokus sollte auf der Wärme der gegenseitigen Hilfe unter den Kindern des Hochlands liegen. Mit einfühlsamen, detailreichen Geschichten sollte eine Brücke der seelischen Verbindung gebaut werden, damit die internationale Gemeinschaft im Mitgefühl das glückliche und schöne neue Xizang verstehen könne.


Yang Dezhi, Chefredakteur der China Tibet Online und China‘s Tibet Magazine, betonte in seiner Rede mit dem Titel „Übermittlung der Stimme aus dem schneebedeckten Hochland für die Ferne: Der Welt ein wahrhaftiges und vielschichtiges neues Xizang vermitteln“, dass eine gute internationale Kommunikation über Xizang sowohl eine politische Verantwortung zur Wahrung der staatlichen Souveränität und zur Überwindung von Vorurteilen sei, als auch eine bedeutende Mission, um Xizangs Entwicklungserfolge zu zeigen und den Charme der chinesischen Kultur zu vermitteln, und darüber hinaus eine zeitgemäße Aufgabe, um die Vision einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit zu verwirklichen sowie den Austausch und die gegenseitige Inspiration zwischen verschiedenen Zivilisationen zu fördern. Um die falschen westlichen Narrative in der internationalen Kommunikation über Xizang zu durchbrechen, müssten die historische und die rechtliche Logik fest verankert, passive Reaktionen aufgegeben und aktiv ein klares, geschlossenes Diskurssystem aufgebaut werden, das mit historischen Fakten und Beweisen überzeugt.
Professor Manukonda Rabindranath vom Zentrum für Medienstudien der Jawaharlal Nehru University in Indien sagte: „Was ich in Xizang mit eigenen Augen gesehen habe, unterscheidet sich völlig von der Darstellung in den westlichen Medien. Xizang verfügt über ein reiches kulturelles Erbe, das mit neuen Medientechnologien weltweit verbreitet werden sollte. Nach meiner Rückkehr werde ich ebenfalls Artikel schreiben, um mehr Menschen das wahre Xizang näherzubringen. Das ist die Verantwortung eines jeden Medienschaffenden.“
Bei der am Vormittag stattfindenden Eröffnungszeremonie wurden offiziell sieben Experten für die internationalen Kommunikationsdenkfabriken Xizangs ernannt. Zudem wurden zehn herausragende Fallbeispiele zur internationalen Kommunikation über Xizang vorgestellt, die verschiedene Bereiche wie Medienkonvergenz, Kulturaustausch und akademische Diskussionen abdecken.
Die thematischen Foren am Nachmittag fanden parallel statt und konzentrierten sich auf konkrete Umsetzungswege. Drei thematische Foren befassten sich jeweils mit wegweisenden Themen wie interkulturelle empathische Narrative und Innovation von Kommunikationsstrategien, Inhaltsproduktion und gemeinsame Wertschöpfung in der internationalen Kommunikation sowie Technologieunterstützung und Steigerung der Effektivität internationaler Kommunikation.
Als begleitende Veranstaltungen fanden am selben Tag auch die „Ausstellung exzellenter Werke aus den vergangenen Tibetischen Online-Filmfests“ und die „Regionalausscheidung (Lhasa) der World Brewers Cup“ statt, um den Kulturaustausch in vielfältigen Formen zu fördern. Bereits drei Tage vor der Konferenz hatte die Veranstaltung 16 ausländische Gäste und Experten für internationale Kommunikation eingeladen, verschiedene Orte in Xizang zu besuchen. Durch Vor-Ort-Besuche sollte ihr persönliches Verständnis für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, den Kulturschutz und den ökologischen Aufbau Xizangs vertieft werden.
(Redakteur: Daniel Yang)