
Im Landkreis Namling der Stadt Shigatse haben sich alte Handwerkskünste des immateriellen Kulturerbes in unzählige tibetische Räucherstäbchen und Trommeln verwandelt und verbinden damit den Lebensunterhalt und die Hoffnungen von Tausenden Haushalten.
In der Produktionswerkstatt für Zedong-Nanmu-Medizinräucherstäbchen leitet die Trägerin des immateriellen Kulturerbes, Drolkar, die einheimischen Frauen bei ihrer geordneten Arbeit an. Dank der über hundert Jahre alten traditionellen Handwerkskunst finden die Zedong-Nanmu-Medizinräucherstäbchen heute ihren Weg in große Supermärkte in Lhasa und Nyingchi und werden sogar in chinesische Metropolen wie Peking, Shanghai und Guangzhou verkauft. Die Werkstatt produziert jährlich zwischen einer Million und 1,5 Millionen Räucherstäbchen und erzielt einen stabilen Jahresumsatz von einer Million bis 1,4 Millionen Yuan sowie einen Jahresreingewinn von 300.000 bis 600.000 Yuan. Damit ist sie zu einer verlässlichen Einkommensquelle für mehrere Familien geworden und bietet den einheimischen Frauen die Chance, ihren eigenen Wert zu entfalten, ohne ihre Heimat verlassen zu müssen.
Parallel zur Räucherstäbchen-Industrie wird die Herstellungskunst der Zedong-Trommeln als weitere charakteristische Industrie des immateriellen Kulturerbes im Landkreis Namling gezielt gefördert. Das jährliche Einkommen der Zedong-Trommeln-Industrie hat mittlerweile 528.000 Yuan erreicht. Durch die Einrichtung spezieller Werkstätten können die Menschen nun direkt vor ihrer Haustür Geld verdienen.