

Das Gemälde „Spuren des Sternenfeuers im schneebedeckten Hochland“ von Droncha Nyima, einem Fünftklässler der Zweiten Grundschule im Kreis Sog der Stadt Nagqu im Autonomen Gebiet Xizang, wurde für die fünfte „Tiangong-Ausstellung“ ausgewählt und mit der bemannten Raumsonde Shenzhou-21 zur chinesischen Raumstation gebracht. Es ist nicht das erste Mal, dass Werke der Jugendlichen aus Xizang bei dieser nationalen Raumfahrt-Kulturveranstaltung gezeigt werden.
Das Kunstwerk zeigt die Landschaft des Kreises Sog als Bildrolle und nutzt geschickt die Kompositionstechnik der „Dreifachen Weiten“ der traditionellen chinesischen Landschaftsmalerei, um eine Welt auf dem schneebedeckten Hochland zu schaffen, in der Tradition und Moderne miteinander verschmelzen sowie Natur und Kultur sich gegenseitig beleuchten. Auf dem Bild schlängelt sich unter Schneebergen die von Straßenwärtern liebevoll gepflegte Fernstraße 317 wie ein Hada durch die Landschaft. Neben dem alten Kloster Zandan braust ein von Eisenbahnarbeitern errichteter Zug vorbei. Auf dem Schulgelände unterrichtet eine Lehrkraft Kinder beim Steuern einer Drohne über neue tibetische Wohnhäuser... Diese lebendigen Szenen erzählen künstlerisch von den tiefgreifenden Veränderungen, die Technologie auf das Hochland gebracht hat.
Am 1. April wurde die fünfte „Tiangong-Ausstellung“ offiziell auf der 400 Kilometer über der Erde befindlichen chinesischen Raumstation eröffnet. Die Besatzung der Shenzhou-21, die derzeit im Einsatz ist, verwandelte sich in „Erklärer im Weltraum“, präsentierte und erklärte im Orbit diese Sammlung von Jugendtraum-Gemälden, darunter auch „Spuren des Sternenfeuers im schneebedeckten Hochland“. Diese Kunstausstellung steht unter dem Motto „Pioniere und Vorbilder in meinem Herzen“. Seit dem Aufruf zur Einreichung wurden über 15.000 von Werke aus dem ganzen Land eingereicht. Letztlich konnten sich 80 herausragende Werke durchsetzen, die am 31. Oktober 2025 mit einem Raumschiff ins All gebracht wurden.
(Redakteur: Daniel Yang)