
Am 4. Februar wurde das Experten-Symposium zur Sammlung und Aufbereitung alter Schriften der tibetischen Medizin und Kalenderberechnung in Lhasa erfolgreich durchgeführt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Abteilung für tibetische Medizin des Volkskrankenhauses des Kreises Maizhokunggar der Stadt Lhasa, dem Behandlungszentrum der Drigung-Schule der tibetischen Medizin im Kloster Drigung Thil und der Arbeitsstelle zur Bewahrung der Weitergabe der Drigung-Schule der tibetischen Medizin organisiert. Ziel war es, Fachwissen zu bündeln und über den Schutz, die Aufbereitung und Weitergabe der alten Schriften der Drigung-Schule zu beraten.
Bei der Eröffnungszeremonie sagte Tenzin Penba, Hauptverantwortlicher des Projekts zur Aufbereitung alter Schriften der Drigung-Schule der tibetischen Medizin und Kalenderberechnung sowie Leiter der Abteilung für tibetische Medizin des Volkskrankenhauses des Kreises Maizhokunggar, dass die Drigung-Schule der tibetischen Medizin ein einzigartiges ethnisches kulturelles Juwel des Kreises Maizhokunggar sei. Vor dem Hintergrund der staatlichen Unterstützung für die Entwicklung und Weitergabe ethnischer Medizintraditionen sei die Aufbereitung alter Schriften nicht nur eine Antwort auf den staatlichen Aufruf, sondern auch eine wichtige Praxis zum Schutz kultureller Wurzeln und zur Erschließung traditioneller akademischer Weisheit. Er bat die Experten um fachkundige Beratung für die qualitative Weiterentwicklung des Projekts.
In der Diskussionsrunde tauschten sich die Experten intensiv über Kernthemen wie die Erstellung von Werkverzeichnissen, Textrecherchen und Aufbereitungsstandards aus. Sie gaben eine Reihe fachlicher Bewertungen und gezielter Empfehlungen ab, die den weiteren Arbeitsprozess klarer strukturierten und die Richtung vorgaben.
(Redakteur: Daniel Yang)