
Neulich wurde in Chengdu der Beitrag Xizangs zum 14. Chinesischen Kunstfestival aufgeführt: die große sinfonische Suite „Himalaya“. Das vom Kultur- und Tourismusamt des Autonomen Gebiets Xizang konzipierte und vom Tibetischen Lied- und Tanzensemble mit großem Einsatz erarbeitete Werk bot dem Publikum durch seine beeindruckende musikalische Erzählung, sein starkes Lokalkolorit und seinen tiefen kulturellen Gehalt ein ergreifendes künstlerisches Erlebnis.
„Himalaya“ hat die majestätische Berg- und Flusslandschaft des Daches der Welt als Hintergrund, vereint traditionelle Musikelemente Xizangs mit modernen sinfonischen Kompositionstechniken und zeigt durch sechs Sätze anschaulich die grandiosen Naturlandschaften Xizangs, die Tiefgründigkeit seiner Kulturgeschichte sowie das glückliche Leben der verschiedenen Volksgruppen Xizangs im neuen Zeitalter. Während der Aufführung harmonieren charakteristische tibetische Instrumente wie Dran-nye und tibetische Langtrompeten (Radong) mit der sinfonischen Suite, wobei sowohl die Reinheit und Weite der traditionellen Musik bewahrt als auch dem Werk ein starker zeitgenössischer Charakter verliehen wird, wodurch ein lebendiges und grandioses Bild des schneebedeckten Hochlands entsteht.

Ein Verantwortlicher des Lied- und Tanzensembles des Autonomen Gebiets Xizang erklärte: „‚Himalaya‘ ist das Ergebnis jahrelanger Feldforschung des Teams in den ländlichen Gebieten Xizangs und wurde unter der konzeptionellen Leitung von Tenzin Gonpo erarbeitet, wobei mehrere Komponisten zusammengearbeitet haben. Es zielt darauf ab, durch die Sprache der Musik die Geschichte Xizangs gut zu erzählen und die Liebe und die guten Wünsche des Hochlandvolkes für das Vaterland zu vermitteln. Dieses Chinesische Kunstfestival ist sowohl ein Fenster, um die kulturellen Entwicklungsleistungen Xizangs im ganzen Land zu präsentieren, als auch eine wichtige Plattform zur Förderung des kulturellen Austauschs und des gegenseitigen Lernens zwischen den verschiedenen Volksgruppen.“
Am Abend der Aufführung war das Theater bis auf den letzten Platz besetzt. Sobald der Dirigent den Taktstock hob und die ersten Klänge erklangen, entführten die Künstler mit ihrem einfühlsamen Spiel die Zuschauer in die Weite Xizangs. Sie spürten den Atem und Puls des Hochlands, was am Ende mit lebhaftem Applaus im gesamten Saal belohnt wurde.
(Redakteur: Yifei Sui)