

Am 7. Dezember hat der Wettbewerb des tibetischen Schachs des Jahres 2019 „Pokal der Agricultural Bank of China“ in Lhasa begonnen. Damit einher ging das Symposium zu Schutz und Entwicklung des tibetischen Schachs. Insgesamt 237 Schachspieler aus dem Autonomen Gebiet Tibet, dem Autonomen Gebiet Innere Mongolei, der Provinz Sichuan usw. haben am Spiel teilgenommen.
Das tibetische Schach ist ein wundersamer Bestandteil der tibetischen Kultur. Es hat eine lange Geschichte. Seine Steinfiguren sind vielfältig und es kombiniert Wettbewerb mit Spaß. Daher ist es die Essenz der traditionellen Kultur der Tibeter. Beim tibetischen Schach wird zwischen den zwei Oberkategorien Mimang und Jiuqi unterschieden, bei denen wiederum zwischen mehr als zehn Unterarten wie Jiaqi, Shuangwangqi etc. unterschieden wird. Das Mimang-Schach ähnelt dem Han-chinesischen Go. Nur sind mit dem Mimang-Schach tibetische Elemente entstanden, so dass vollständige Regeln des tibetischen Gos entstanden sind. Seit der Zeit der tibetischen Monarchie des siebten Jahrhunderts ist Mimang in Tibet weit verbreitet. Das Jiu-Schach hat ähnliche Regeln wie das Schach und eine noch längere Geschichte. Überdies sind die in ihm enthaltenen Techniken und Taktiken komplex und abwechslungsreich, weswegen es überaus interessant ist. Daher ist es ein Schachspiel, das weiter verbreitet werden kann.
Um die Kulturen des tibetischen Schachs besser zu schützen, zu überliefern und zu entwickeln, hat Tibet im Jahr 2016 den staatsweit ersten Verein des tibetischen Schachs der Provinzebene gegründet, und zwar den Verein des tibetischen Schachs des Autonomen Gebiets Tibet.
Das diesmal ausgerichtete Turnier ist die in der Geschichte des tibetischen Schachs erste Maßnahme zur Messung des Niveaus der Schachspieler. Des Weiteren ist es der erste Schritt des Übergangs vom Kulturschutz zum Leistungssport.
Zuständige des Vereins des tibetischen Schachs meinen, dass die Einführung des Stufensystems den Schutz sowie die Verbreitung des tibetischen Schachs fördere und gleichzeitig die Levels der Teilnehmer erhöhe, so dass die Kultur des tibetischen Schachs mehr Anerkennung und eine weitere Verbreitung bekomme. Im Jahr 2017 wurde das tibetische Schach in die fünfte Liste des immateriellen Kulturerbes des Autonomen Gebiets Tibet aufgenommen; 2019 hat das tibetische Schach zum ersten Mal als Präsentationsdisziplin am 11. Fest der traditionellen Sportarten des Staates teilgenommen.
Bei diesem Turnier wurden fünf Gruppen eingerichtet einschließlich der Mimang-Erwachsenen-Gruppe, der Mimang-Jugendgruppe, der Jiu-Schach-Erwachsenengruppe, der Jiu-Schach-Jugendgruppe und der Gruppe des Arena-Wettbewerbs. Insgesamt haben sich 237 Spieler beteiligt.
Quelle: Tibet.cn
Redakteur: Krystal Zhang